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2005
der zweite Streich
9.1.05 Prost Neujahr! Gleichzeitig werden Detaillösungen geplant, eine Frage stelle ich in den Raum: Scheuerleiste an der Bordwand, nicht das schönste, aber spätestens beim ersten Rempler nützlich - aus Messing oder Teak? Diese beiden Materialien sind in der Vorauswahl, da sie optisch nicht so herausstechen. Gegen Teak spricht die Herkunft, und Messing ist wohl noch ein bisschen teurer, man braucht ja 27 m... Man wird sehen. Das Ölen wurde ein bisschen verschoben, da die Boote in Schweden viel früher (ca. 2 Monate) als bei uns aus dem Wasser kommen und Trione noch trocknen soll, Ölung ist Januar oder spätestens Mitte Februar. Aber es gibt ja noch genug zu tun ;)
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30.1.05
Sonntagabend, ein schöner Winterabend. Und natürlch
immer und überall Tagträumen, was man noch machen könnte. Bei der
Badeleiter z.B. habe ich mich auf die Kombination Teak/ Edelstahl geeinigt, das
ist bezahlbar und nicht zu modern. Jetzt noch schnell das hinderliche Studium fertig, und dann steht Trione wieder im Mittelpunkt! Das wird ein guuter Sommer! |
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22.3.05:
Hier einmal eine kleine Aufgabe: Im Unteren Bild |
Oben: 4.3.05: Studium fast fertig, noch eine Prüfung, Diplomarbeit fertig - es geht nun doch so langsam los: Die Bugbretter sind getrocknet und fertig zum Einlagern bis zum Einsatz, der hoffentlich Anfang Mai stattfinden wird. I´ll do my very best! rechts: 22.3.05: Ein kleiner Schritt für die Menschheit... das sind doch mal schöne Masttransportlager! (das nette kleine kommt auf das Kajütdach. Die Dinger sind sogar indviduell verstellbar! |
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oben: Ein kleiner Nachtrag: Das also ist seit November das Winterlager von Trione. Leider ist die Halle nur 10 m lang und Trione bekanntlich 13,11 m. Das wird eng. Somit steht Trione zu 3/4 in der Halle und mit dem Rest unterm Vordach. So ganz dicht ist die Halle auch nicht, deswegen die schöne Zeltkonstruktion. Aber, Schluss mit unken, es passt, man kann gut arbeiten und wenn man sich auch so ein sperriges Gefährt einbildet..., ein Schlauchboot könnte man im Winter auf einem Schrank lagern... unten: Das Schleiffen beginnt. Trione wird aussen (Aussenhaut, Dech & Cockpit angeschliffen, an Schadstellen abgeschliffen unten: 30.3.: Beginn der Instandsetzung des Mastes. Den ganzen Mast zu demontieren und zu lackieren, ist nicht nötig und zeitlich nicht möglich, somit werden Beschläge für die Regattabedingungen ergänzt, die Mastbeleuchtung auf den gültigen mitteleuropäischen Standart gebracht und Lackschäden repariert. |
oben: Das ist der noch aktuelle Bugbeschlag, der leider nicht so wirklich passt. Dank der Unterstützung des Herren, der schon Sessans Bugbeschlag gebaut hat, kann sich dieser Zustand bald ändern :) 2.4.05: Endlich - Trione ist geölt! 2 x, im Abstand von 2 Stunden,
mit einem Kompressor/ Sprühpistole und einer Schutzmaske. Ich kann nur sagen
- für mich die einzige lösung, ein Schiff innen zu behandeln. Das ganze
Schiff (Planken, Spanten, Deck) in 2 x 20 min. Kein Schleifen, nichts. Gerade
an den Enden der klassischen, schlanken Yachten ist eine Lacküberarbeitung
ohne Abnahme des Decks nicht möglich, und so, dank Kompressor. Nun darf das
ganze einige Tage trocknen. 2.4.05, unten: Trione oben ohne. Es ist geschafft - endlich: Trione ist geölt, 2 x, mit einem Kompressor. Dauer: 2 x 20 min für das ganze Schiff. Konkurrenzlos schnell und gut, schleiffen und lackieren wäre eine mehrwöchige Katastrophe, mit ungewissem Ausgang im Heck und Bug |
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oben: 5.4.05: Details, Details: Decksfugen neu verfugen, da komischerweise die existierende fugenmasse an einigen (glücklicherweise wenigen) Stellen nie ganz fest geworden ist, sondern unter einer dünnen Haut flüssig blieb. Jetz ist Sikaflex Decks drin. Man wird noch in Monaten an meinen Händen sehen können, dass ich mit Sika gearbeitet habe... 11.4.05: Trione ist aussen komplett angeschliffen (Cockpit, Kajüte, Deck, Aussenhaut), das Unterwasserschiff hat 2 neue Schichten Antifouling, der Mast ist nun fertig (bis auf die Elektrik/ Beleuchtung), der Grossbaum ist zerlegt und angeschliffen, bekommt 3 neue Lackschichten ( die erste verdünnt, damit die verwundeten Stellen den Lack besser saugen können. 26.4.05, unten: So klein und schon ein Grossbaum! |
oben: 6.4.05 Schlag auf Schlag: Alle Lucken und die Bilge mit Folie staubdicht abgeklebt, Cockpit und Kajütaufbau angeschliffen, an Schadstellen bis aufs Holz. 18.4.05: Unterwasserschiff 2 x Antifouling, schwarz, Yachtcare,
selbstpolierend- sieht sehr gut aus - tiefschwarz, glänzend :), die Fische
werden sich freuen ... noch ca. 3 Wochen Geduld ... 26.4.05, unten: |
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oben: 8.5.05 Es ist vollbracht! Alleine seit 28.3. 116 Arbeitsstunden! Aber das Ergebniss ist ok (als Perfektionist ist man nie zfrieden ;) ) Boot innen geölt, Aussen 4 x lackiert, USchiff 2 x Antifouling, und viele viele Details. Heute wurde es mit vereinten Kräften (5 Leute) ohne eine Schramme aus dem viel zu engen Winterlager gefahren, der Mast wurde mit einem Traktor auf´s Schiff gehoben
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oben: 8.5.05 Aprilwetter im Mai: Eben noch Regen, nun Sonne - das Erbeniss ist ein nagelneuer Lack voller Wasserperlen, in denen sich die Sonne spiegelt - zum versinken!
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9.4.05 Der grosse (und lange) Tag: beginnt um 9.00, endet um 19.00, einige kleine Pannen (dem Kranmeister fällt die Saling ins Hafenbecken, aufgrund des Hochwassers im See kann der Mast nicht hochgenung hgehoben werden, es hagelt...) aber - Sieg ! Hier einige Bilder |
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21.5.:
Der erste Regattaeinsatz: No Limits, YCAm Gewonnen! Erste Traditionsklasse nach Einlauf. Leider war von
den 40 ern neben S 64 nur noch S 61 Pajazzo angetreten. Trotzdem. Sie läuft
schon bei wenig Wind schön schnell und ruhig. Und - eine sehr gute Mannschaft,
keine Pannen, schnelle Spimanöver. Seit 17. wird Trione mindestens 3 x die Woche bewegt, sei es zum Training oder um die Liste derer zu bedienen, denen man in den letzten Monaten mitsegeln versprochen hat. Macht aber auch Spass, verhungern muss ich dabei auch nicht ;). |
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Zwei mal die Woche Training, jedes mal Liste schreiben, was verbessert werden kann und einkaufen. Ein Sparschwein ohne Ende. Aber - das beruhigende - ein kerngesundes schnelles Schiff, das jetzt je nach Geldbeutel an den Standart der Konkurrenz herangeführt wird. |
Nachtrag:
Hier ein Bild vom neuen Bugbeschlag (s. o), hat was - und man bekommt fast immer
Vorfahrt ;)
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Juni: Training,
bei Freunden das Versprochene einlösen und nach jedem Training einkaufen
gehen: Sparschwein. Aber ein sehr schönes.
2.7.05: Münchner Woche 2005, erster Tag,
YCAm 3.7.05:Münchner Woche 2005, zweiter Tag, DTYC |
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oben:
August: Es wird weiter gerüstet, die nächste Regatta steht vor der Tür:
Schablone für ein abnehmbares Leinedeck, für die Standfestigkeit der
Vorschiffsmannschaft bei den Spimanövern
unten: 5./6.8: Der erste Minitörn mit Trione. 24 Stunden mit Übernachten & Ankern an der Roseninsel (sehr bequem, das Kajütdach hat 2 undichte Stellen), Landgängen und viel Starkwindsegeln (Stärke 4, volles Tuch)... ein Traum |
oben: die fertige "Antirutschmatte" aus Dralon unten: siehe Beschreibung links. Wie bringe ich ein Beiboot zum Gleiten? Man nehme Trione, 4 Windstärken und volles Tuch! 8, 5 Knoten! Und das ganz entspannt. Was für ein Schiff! |
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19.8.05 Spruch
des Tages: " Wenn Schären zuschnappen, töten Sie am
liebsten Geldbeutel" So gehts dahin, das Vermögen ;) Aber was tut man nicht alles für die Liebe...
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23.8.05 Das war die Große Ammerlander Sommerregatta. Trotz sehr viel Regen wurde eine Wettfahrt gesegelt, die trotz anfänglicher Flaute im Verlauf immer besser wurde, bis hin zu Windstärke 3 (für die große Genua mehr als genug) Trotz der 4 Trainingstermine der letzten 2 Wochen lief noch nicht alles perfekt, aber ... auch alte Hasen sagen, das das kennenlernen eines solchen Schiffes Jahre dauert. Wir über auf jeden Fall weiter. Hier gibt´s die sehr genialen Bilder der Großen Ammerlander Sommerregatta, auf denen Trione des öfteren sehr photogen zu sehen ist. Viel Spass! 10.9.05 Was geschieht? Nach vielen Arbeitsstunden während des Sommers und entsprechendem
schleichend einhergehenden Finanzschwund ist Trione nun nach meinen Maßstäben
fit für das Regattalevel am Starnberger See, sieht man vom deutlich zu kleinen
Spi einmal ab. Alles andere, was finanziell halbwegs erträglich zu beheben
war, wurde ein- und umgebaut. Aber - nun
kann nam wirklich beruhigt, auch bei mehr Wind mit notfalls zu viel Segelfläche
segeln, die Genauschienen werden den Rumpf nicht verlassen! |
12.9.05 11.9. - ChronoSwissCup
2005: Eine tolle Veranstaltung, u. a. 11 40 er! das ist fast Rekord. 4 Hunderstel). Also ... investieren... einen
neuen Block kaufen und eine neue, geeignete Schot kaufen, und alles bis zum 24.9.05,
dann ist Bernbacher Cup im MYC,
die wohl leider letzte Regatta für Trione 2005.
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19.9.05:
Ab heute ist es amtlich: Trione darf gewerblich vermietet werden, denn - teilen
macht glücklich!
24./
25.9.05: Bernbachercup 2005, MYC, Starnberger See: Acht 40 er, leider, wie so
oft irregulärer Wind, Platzierung nicht so berühmt. Aber es war trotzdem
schön, sehr gelungenes Rahmenprogramm, Sonnenbrandwetter. Das
war es dann mit der Regattakarriere 2005, leider leider... |
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oben
und oben links: 4.11.05: Das war´s für dieses Jahr. Kein schöner
Tag. Jetzt ist es erstmal vorbei. Es war viel zu schön. Keine bösen
Überraschungen. Einzig der unterste Meter Mast muss bearbeitet werden, da
ist Wasser in den Stahlfuß gelaufen, aber es gibt schlimmeres. 37 x Trionesegeln - ja, ich habe Logbuch geführt. Klingt zwar viel, fühlt sich aber gerade überhaupt nicht so an. Naja, gehen wir halt Skifahren, schauen Segelbilder an, besuchen die Dame ab und zu und planen für die neue Saison :) Es war meine bisher schönste Segelsaison. |